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Wer sich Bigata nähern möchte, muß sich mit ihren Plastiken beschäftigen, sie beobachten, ausloten und verstehen suchen, auf welchem bronzenen Humus, aus welchem Herzstück einer Eiche, aus welchem Erz sie ein Lächeln, eine Blume, den Schwung einer Hüfte entstehen läßt.
..Man muß gesehen haben, wie sie sich einem Marmorblock nähert, sich mit dem Meißel Zugang zum Stein verschafft. Man muß gesehen haben, wie sie mal kraftvoll, mal zärtlich in die Venen des Marmors eindringt, dabei schwindelnd alle Hoffnung fahren läßt oder sich zu neuer Zuversicht durchringt.
Jean Vautrin
Danielle Bigata ist aus einem Guß, genau wie der Marmorstein, an dem sie seit 25 Jahren ihre KRäfte misst, wenn es darum geht, aus einem mehrere Tonnen schweren Block genau die von ihr gewollte Form herauszuarbeiten. Aus sich selbst und aus ihrer Umgebung schöpft sie jenen überzeugten Humanismus, der all ihren Werken innewohnt. Der Kampf mit der Materie kann beginnen, denn die Künstlerin hat von Anbeginn an eine genaue Vorstellung des fertiggestellten Werks.Bei ihr gibt es keine Improvisation, jederMeisselstich sitzt.
Künstlerinnen des 19.Jahrhunderts bis heute, Verlag R.E.G.A.R.D.S
Danielle Bigata arbeitet im expressionistisch-figurativen Stil und hat zahlreiche Auftragsarbeiten im In- und Ausland durchgeführt. In Deutschland sind zu sehen :
Eine Trachtengruppe mit 3 Personen auf dem Kirchplatz von Biberach an der Riss (1994)
Die Büste der Herzogin Diana von Würrtemberg, die 1990 Werke der Künstlerin auf Schloß Althausen ausstellte.